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Kompass Digitale Kultur: Umfangreiche Tools, Tipps und Tricks für baden-württembergische Museen

Die digitale Öffnung der Museen ist eines der Hauptanliegen des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Mit dem deutschlandweit beachteten rund vier Millionen Euro umfassenden Förderprogramm „Digitale Wege ins Museum“ und der Etablierung fester Stellen für Digitalmanagerinnen und -manager in den Landesmuseen ist es gelungen, Baden-Württemberg zur Leitregion im Bereich „Museum und Digitalität“ in Deutschland zu machen. Neben der Förde­rung der Landesmuseen stehen auch die nichtstaatlichen Museen im Fokus des Ministeriums. Ab heute steht den Museen im Land mit dem Kompass Digitale Kultur der MFG Baden-Württemberg ein neuer, umfassender Online-Leitfaden zur eigenständigen Entwicklung digitaler Angebote zur Verfügung.

„Der digitale Wandel in den Museen ist ein tiefgreifender Veränderungsprozess, der nur mit dem Einsatz professioneller Innovations- und Kommunikations­methoden gelingen kann. Von Anfang an war es unser Anliegen, die reich­haltigen Erfahrungen, die wir im Rahmen unserer erfolgreichen Förderinitiativen für die Landesmuseen gewonnen haben, auch an die kleineren Museen in kommunaler oder privater Trägerschaft weiterzugeben. Mit der MFG Baden-Württemberg haben wir hierbei eine starke und kompetente Partnerin an unserer Seite“, sagte die Kunststaats­sekretärin und Aufsichtsrats­vorsitzende der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg Petra Olschowski am Montag (3. Mai) in Stuttgart.

„Mit dem Kompass Digitale Kultur erhalten die 1.200 kleinen und mittelgroßen Museen im Land erstmals einen zuverlässigen und unkomplizierten Wegweiser für die nachhaltige Entwicklung digitaler Projekte“, sagt Carl Bergengruen, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg. „Die Museen können aus einem breiten Sortiment jederzeit die für sie passenden Methoden, Werkzeuge und Vorlagen abrufen und im Rahmen ihrer eigenen Strukturen und Möglichkeiten anwenden.“

Mit dem Kompass Digitale Kultur macht die MFG Baden-Württemberg ihr Wissen und ihren Erfahrungs­schatz aus dem Kompetenzfeld Digitale Kultur allen Museen im Land zu­gäng­lich und unterstützt sie bei der publikumsorientierten Entwicklung digitaler Projekt­ideen. Dafür bietet sie Museumsmitarbeitenden eine umfang­reiche Methodensammlung mit konkreten Anleitungen, Tipps und Tricks für die selbstgesteuerte zielgruppenorientierte Projekt­entwicklung. Als umfangreicher, erweiterbarer Online-Leitfaden versammelt der Kompass Digitale Kultur die Ansätze und Innovationsmethoden, die die MFG Baden-Württemberg in ihrer Zusammenarbeit mit Museen und mit Expertinnen und Experten aus der Kultur- und Kreativbranche einsetzt und laufend neu entwickelt.

Auf Grundlage des Kompass Digitale Kultur wird die MFG Baden-Württemberg künftig auch Workshops für kleine und mittelgroße baden-württembergische Museen anbieten. Diese Workshops sollen Museumsmitarbeitenden erste Impulse dazu geben, wie sie mittels des Einsatzes von Kreativ- und Innovationsmethoden publikumsorientierte und nachhaltige digitale Projekte entwickeln können.

Weitere Informationen und Links:

Im Internetangebot der MFG Baden-Württemberg ist neben dem neuen Kompass Digitale Kultur und der Webseite Digitale Kultur auch ein Interview mit Margret Köpfer, der Leiterin des Hans-Thoma-Kunstmuseums in Bernau im Schwarzwald zu finden, die Teilnehmerin war im Programm „Museen im Wandel“.

Wichtigster Partner des Kunstministeriums im Bereich „Digitalität und Museen“ ist die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. Die MFG begleitet seit 2015 im Kompetenzfeld Digitale Kultur mit Projekten, Veranstaltungen, Weiterbildungsangeboten und Publikationen die digitale Museumsoffensive des Landes. Im Auftrag des Ministeriums führt die MFG Unterstützungsmaßnahmen für staatliche und nichtstaatliche Museen durch, beispielswiese im Rahmen von Programmen wie „Digitale Wege ins Museum“ (für die Landesmuseen) und „Museen im Wandel“ (für verschiedene Gruppen von nicht-staatlichen Museen).

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Autor: Stamer am 3. Mai 2021 10:18, Rubrik: Allgemein, Presse, Kommentare per Feed RSS 2.0,Kommentar schreiben,

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