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Februar 2020

Zeitschrift SINGEN 02/2020 Kurzfassung

Der Schwäbische Chorverband ist ein Traditionsverband. Er blickt auf fast 175 Jahre Geschichte zurück, in der er viele gesellschaftliche Systeme hat kommen und gehen sehen. Dabei waren der Verband und seine Regionalchorverbände aber nicht nur Unbeteiligte im Zeitenlauf, sondern hat durch seine Entscheidungen und Weichenstellungen immer wieder dazu beigetragen, dass die Gesellschaft sich verändert hat. So auch 1920. Nach der Katastrophe ist vor dem Neuanfang. Hier wurden Weichen für eine große Zukunft gestellt.

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Vereinscoaches im Schwäbischen Chorverband

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Seit 2014 sind speziell ausgebildete Vereinscoaches für den Verband tätig. Sie benötigen Hilfe und Unterstützung bei der Entwicklung Ihres Vereins? Wir sind für Sie da. Sprechen Sie die Geschäftsstelle auf passende Angebote an oder besuchen Sie die Vereinssprechstunde des Schwäbischen Chorverbandes, jeden zweiten Mittwoch im Monat von 16:30 bis 17:30 Uhr in der Geschäftsstelle.

Alle weiteren Informationen zu den Vereinscoaches finden Sie hier.

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Zeitschrift SINGEN 01/2020 Kurzfassung

Start in ein neues Jahrzehnt – Neujahr. An keinem Moment im Jahr ist der generelle Wille zum Aufbruch und die Bereitschaft, sich auf neue Dinge einzustellen und gute Vorsätze umzusetzen, so groß, wie hier. Doch ob nun neues Jahr oder neues Jahrzehnt: Die Vorsätze sind nur so gut wie das Durchhaltevermögen bei ihrer Umsetzung. 2020. Eine Jahreszahl, die man ähnlich wie das Jahr 2000 gerne als Ziel für Konzeptionen gesetzt hat. Doch die Zeit vergeht und auf einmal ist das Jahr da. Wie haben sich Projekte entwickelt? Ist die Zukunft, die zur Gegenwart wurde, so, wie man sie sich vorgestellt hat?

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Inhaltsverzeichnis

03 Editorial: Ein Rückblick – ein Ausblick
06–07 Chöre und Musikvereine als Kulturmotor in Baden-Württemberg

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DJH Gruppenkarten für SCV-Mitglieder

© DJH

Reisen ins In- und Ausland werden dank der DJH-Gruppenkarten für Mitglieder des Schwäbischen Chorverbandes noch vorteilhafter. Damit bei Gruppenaufenthalten in Jugendherbergen nicht jeder Teilnehmer selbst Mitglied des DJH sein muss, besteht unter anderem für Vereine die Möglichkeit, die körperliche Mitgliedschaft im DJH zu beantragen. Mit den Gruppenkarten können Vereine so mit geringem bürokratischem Aufwand in den Jugendherbergen übernachten. Die DJH-Gruppenkarten sind nun für SCV-Mitglieder verfügbar.

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Vocals on Air – Live am 19.12.2019

Die aktuelle Sendung könnt ihr hier am 19.12.2019 um 18 Uhr live hören.

Highlights aus der Sendung

Neues Chor-Musical: Bethlehem 
„Musik, die das Gefühl trifft und Texte, die zum Denken anregen – Bethlehem wird dem Publikum über alle religiösen Grenzen hinweg, etwas von der Kraft der Weihnachtsgeschichte mitgeben.“ sagt Komponist Dieter Falk, der gemeinsam mit Musicaltexter Michael Kunze das neue Chormusical geschrieben hat. 2020 feiert es seine Welturaufführung. In Vocals on Air gibt es einen ersten Höreindruck.

Nachgefragt: Was ist Euer persönliches Lieblingsweihnachtslied?
„Alle Jahre wieder“ oder „Tochter Zion“ oder doch „Last Christmas“: Weihnachtslieder gibt es viele. Jeder hat ein Lieblingslied und verbindet damit sehr viel. Dorothee Ackermann war für Vocals on Air auf dem Weihnachtsmarkt in Karlsruhe unterwegs und hat persönliche Geschichten und Gesangseinlagen eingefangen.

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Besuchen Sie uns doch mal in der Geschäftsstelle 

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Neben den Bürozeiten der Geschäftsstelle des Schwäbischen Chorverbandes, bietet die Vereinssprechstunde eine gute Gelegenheit, Themen mit dem Schwäbischen Chorverband zu besprechen.

Warum zu einer Vereinssprechstunde gehen?

Die Herausforderungen für Vereine sind vielfältig und nicht immer ist erst ein Problem ein Grund für eine Beratung. Auch frisch gewählte Vereinsvorsitzende oder solche, die ihr Wissen zu bestimmten Themen einmal wieder auffrischen wollen, können sich hier zu Themen wie Bestandsmeldung GEMA und andere Dinge informieren lassen. 

Was erwartet mich dort?

Monika Brocks, Geschäftsführerin des Schwäbischen Chorverbandes, steht an jedem zweiten Mittwoch im Monat von 16:30 bis 17:30 Uhr in der Geschäftsstelle des Schwäbischen Chorverbandes für Ihre Fragen zur Verfügung. Wenn es im Gespräch um ein bestimmtes Thema gehen soll, ist eine vorherige Anmeldung durchaus sinnvoll, denn je nach Fachbereich können so noch Experten in die Runde einbezogen werden.

Sie wollen sich beraten lassen? Nehmen Sie Kontakt zur Geschäftsstelle auf:

Mail: info@s-chorverband.de
Telefon: 0711 463681


Beethoven anders erleben und bis 15. Dezember

ProStimme / Canva

„Beethoven … anders“ ist ein Förderprogramm für Musikvermittlungsprojekte, die Facetten des Lebens und Schaffens Ludwig van Beethovens thematisieren. Zugleich ist „Beethoven … anders“ auch noch ein Wettbewerb: Nach ihrer Förderung gewinnen die besten Projekte Geldpreise.

Das Projekt möchte, dass Beethovens Wirken anlässlich seines 250. Geburtstags für eine junge Generation zeitgemäß aufbereitet und vermittelt wird. Für ent-sprechende Projekte können Chöre und Orchester aus den Strukturen des Amateurmusizierens in Deutschland bis zum 15. Dezember 2019 Fördermittel beim Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. (BMCO) beantragen.

Das Projekt soll Möglichkeiten eröffnen, sich in neuer Weise mit Beethoven als Bürger, Tonkünstler, Humanist, Visionär und Naturfreund auseinanderzusetzen. Ziel einer Förderung ist es deshalb, Projekte jenseits des im Konzertalltag zu erwartenden zu ermöglichen. Projekte, die einen anderen Blick auf das Leben und Schaffen Beethovens eröffnen, Unbekanntes entdecken und beim  Zusammenhänge-erschließen helfen.

Die Projekte müssen dabei …

  • innovativ sein und Aspekte neuer Vermittlungsformen mit einbeziehen, die das klassische Konzerterlebnis aufbrechen (z.B. ungewöhnliche Konzertorte und -formate)
  • disziplinübergreifend sein und mehrere, verschiedene Künste miteinander verknüpfen (z.B. Musik, Tanz, Malerei, Literatur oder Schauspiel)
  • neue digitale Medien mit einbeziehen und in einem Videopodcast darstellen, der später von der Öffentlichkeit und von der Jury für die Vergabe der Geldpreise bewertet wird
  • neue junge Publikumsschichten erschließen

Weitere Informationen finden Sie hier.

© Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V.


Noch bis 15.12. bewerben: Musiklotsenausbildung 2020 

© ProStimme / Canva

Machen Sie Jugendliche fit für den Verein. Eine gute Ausbildung ist die beste Grundlage für erfolgreiche Chor- und Vereinsarbeit. In Kooperation mit dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) bietet die Landesmusikjugend musikbegeisterten Schülerinnen und Schülern der Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen im Alter von 12 bis 15 Jahren einen 5-tägigen Kompaktkurs an, der den Jugendlichen ermöglicht, verschiedenste Erfahrungen aus dem Bereich der Musik zu sammeln und fachliche Kompetenzen zu entwickeln.

Die ausgebildeten Musiklotsinnen und Musiklotsen sollen sich nach der Ausbildung in ihren Schulen eigenverantwortlich im musikalischen Bereich einbringen und die musikalische Arbeit der Musiklehrerinnen und Musiklehrer unterstützen. Auch ein Engagement in einem Verein ist möglich und wünschenswert. Die Ausbildung endet mit einer Lernstandskontrolle. Im Rahmen einer Abschlussfeier erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport.

Der nächste Kurs in Verantwortung des SCV findet in der Woche vom 17. bis 21. Februar 2020 in Kooperation mit dem Deutschen Harmonika Verband (DHV) in der Jugendherberge in Bad Urach statt.

Die Anmeldefrist wurde noch bis zum 15. Dezember 2019 verlängert.

Weitere Informationen zur Ausbildung hier.


Zeitschrift SINGEN 12/2019 Kurzfassung

Schon wieder ist ein Jahr vorbei. 2019 war für den Schwäbischen Chorverband ein aufregendes und intensives Jahr. Zum einen gab es Großereignisse wie das Chorfest in Heilbronn und das Landes-Musik-Festival in Schorndorf zu organisieren, zum anderen beanspruchten auch neue Aktionen wie der erste gemeinsame Tag der Kinderstimme mit vielen Partnern und auch die Teilnahme mit einem Stand im Rahmen der chor.com viel Energie.

Vieles ist im Umbruch, vieles wird angegangen. Altes überdacht und Neues gewagt. So will und wird sich der Verband den Chancen der Zeit begegnen.

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

03 Editorial: Ein Rückblick – ein Augenblick
06 – 07 Gibt es eine Universallösung?

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Zeitschrift SINGEN 12/2019 Kurzfassung

Schon wieder ist ein Jahr vorbei. 2019 war für den Schwäbischen Chorverband ein aufregendes und intensives Jahr. Zum einen gab es Großereignisse wie das Chorfest in Heilbronn und das Landes-Musik-Festival in Schorndorf zu organisieren, zum anderen beanspruchten auch neue Aktionen wie der erste gemeinsame Tag der Kinderstimme mit vielen Partnern und auch die Teilnahme mit einem Stand im Rahmen der chor.com viel Energie.

Vieles ist im Umbruch, vieles wird angegangen. Altes überdacht und Neues gewagt. So will und wird sich der Verband den Chancen der Zeit begegnen.

 

 

 

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Singende Kinder überall: Tag der Kinderstimme 2019 in Ludwigsburg

Die Kasteneckschule Freiberg präsentiert ihren Chor.
© Yakup Zeyrek

 

Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, knapp 370 Kinder und Jugendliche aus den Chören und sechs Partner. Der Tag der Kinderstimme am 16.11.2019 in Ludwigsburg war ein voller Erfolg.

Von überall tönten die Stimmen

Wenn eines beim „Tag der Kinderstimme“ nicht fehlen durfte, waren das singende Kinder. Den Anfang machten bei der Eröffnung lokale Kindergruppen aus der Ludwigsburger Umgebung. Die „Singende Grundschule“ unter Leitung von Simone Jakob, die „Singklassen der Kasteneckschule Freiberg“ geleitet von Ute Matt und die „Zwergenmusik mit 3-Jährigen“ unter der Leitung von Charlotte Bregenzer zeigten beeindruckend zwischen den Grußworten zum Auftakt, was die ganz Kleinen schon können.

Eltern und Kinder stehen gemeinsam auf der Bühne: die Eltern-Kind-Gruppe JMS Ludwigsburg beweist, zusammen singen macht Spaß. © Yakup Zeyrek

Eröffnung durch Gerlinde Kretschmann und Marion Gentges

Mit den Worten „Das Singen muss wieder einen wichtigen Platz im Alltag und im kulturellen Leben des Landes bekommen“, machte Gerlinde Kretschmann, Vorsitzende der Stiftung Singen mit Kindern deutlich, was die Grundmotivation für die Ausrichtung des Tages der Kinderstimme war. Das Kooperationsprojekt organisierten der Badische Chorverband, die Jugendmusikschule Ludwigsburg, der Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs, die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, der Schwäbische Chorverband und die Stiftung „Singen mit Kindern“ zum ersten Mal gemeinsam. Die Präsidentin des Landesverbandes der Musikschulen Baden-Württembergs Marion Gentges, MdL, stellte in ihrem Grußwort fest: „Kinder singen gerne, sie tun das ganz selbstverständlich, aber viele verlernen es später. Es liegt an uns, dem entgegenzuwirken.“ 

Vielfältige Workshops und Fishbowl-Diskussion zum Thema Singen mit Kindern

Einen Anfang, um dem entgegenzuwirken, machten die Dozentinnen und Dozenten, die in elf unterschiedlichen Workshops eine große Bandbreite an Themen anboten. Von Stimmspielen für die praktische Anwendung bis zu theoretischen Ausführungen über das Singen im Instrumentalunterricht konnten alle Teilnehmenden das Passende für sich finden.

Zwischen den Workshops hatten alle Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich aktiv an einer Fachdiskussion beteiligen. In der Fishbowl-Diskussion zum Thema „Singende Kinder – selbstverständlich!“, der ein partizipativer Ansatz zugrunde liegt, hatten alle die Möglichkeit, gehört zu werden.  Eine Teilnehmerin fasste das Anliegen aller Partner des Tages der Kinderstimme perfekt zusammen: „Wir müssen Menschen ermutigen, zu Singen.“

Im Workshop erklärt Janette Schmid, worauf es beim Singen mit Kindern ankommt.
© Yakup Zeyrek

Parallel zu den Workshops traten zahlreiche Kinder- und Jugendchöre aus ganz Baden-Württemberg auf und brachten die volle Bandbreite des Singens mit Kindern auf die Bühne.


Bund und Land fördern „Regionalmanager/innen Kultur“

Kulturentwicklung in den Regionen verankern: „Regionalmanger/innen Kultur“ werden von Bund und Land gefördert. Darüber freut sich Kunststaatssekretärin Petra Olschowski: „Regionalmanagerinnen und -manager sind starke Fürsprecher für die Kultur – sie vernetzen, beraten Akteure und stärken das kulturelle Leben.“ Die Landkreise Hohenlohe, Ostalb, Rems-Murr, Reutlingen, Waldshut und die KulturRegion Karlsruhe erhalten Zuschlag.

Fünf Landkreise und eine Region starten das von Bund und Land finanzierte Pilotprojekt „Regionalmanager/innen Kultur“: Ziel des gemeinsamen Pilotprojektes der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“, des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ der Kulturstiftung des Bundes sowie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ist es, die Kompetenz von Landkreisen und kommunalen Verbünden für die regionale Kulturentwicklung zu stärken. Bis zum Jahr 2023 werden in den Landkreise Hohenlohe, Ostalb, Rems-Murr, Reutlingen und Waldshut und in der KulturRegion Karlsruhe professionelle Ansprechpartnerinnen und -partner sowie Impulsgeber für die regionale Kulturarbeit etabliert.

Fürsprecher für die Kultur in der Region

„Im TRAFO-Projekt und im Dialog ‚Kulturpolitik für die Zukunft‘ wurde immer wieder der Wunsch nach Experten, die Akteure vernetzen, beraten, qualifizieren und auch die engagierten Kulturschaffenden im Ehrenamt unterstützen“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am Freitag (15. November) in Stuttgart. „Mit den Regionalmanagern etablieren wir starke Fürsprecher für die Kultur in den Regionen. Sie sind wichtig, um die Akteure aus Politik, Verwaltung und Kultur zusammenzubringen, damit über das Netzwerk und durch neue Kooperationen das kulturelle Leben gestärkt wird. Mit dem Programm haben wir einen Nerv in vielen Regionen getroffen. Ich freue mich sehr, dass sich so viele Landkreise und kommunale Verbünde beworben haben. Sie zeigen damit Verantwortung für das kulturelle Leben in ihrer Region.“ Für die Entwicklung und Verankerung der „Regionalmanager/innen Kultur“ und den Erfahrungsaustausch der beteiligten Regionen stehen bis zum Jahr 2023 insgesamt bis zu 720.000 Euro zur Verfügung. Das Projekt startet in den Landkreisen Hohenlohe, Ostalb, Rems-Murr, Reutlingen und Waldshut sowie in der KulturRegion Karlsruhe. An dem Auswahlprozess waren Vertreterinnen und Vertreter des Programms „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ der Kulturstiftung des Bundes, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg sowie eine externe Expertin beteiligt.

Lernende Kulturregion Schwäbische Alb

Das Projekt „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ begleitet ausgewählte Kultureinrichtungen dabei, ein zeitgemäßes und identitätsstiftendes Kulturangebot vor Ort zu entwickeln und ihre Einrichtungen langfristig zu verändern. Im Verlauf des Projektes ist deutlich geworden, dass es für einen positiven und nachhaltigen Veränderungsprozess neben engagierten Kulturakteuren einen kompetenten Kulturmanager auf Ebene des Landkreises braucht, der Impulsgeber ist und die regionale Kulturentwicklung verantwortet. Als „Zwischenraummanager“, der zwischen Verwaltung und Kultur vermitteln kann, bietet er für die Kulturakteure in ländlichen Räumen eine erhebliche Unterstützung ihrer Arbeit. Er kann bei der Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln unterstützen, die Akteure in der Region vernetzen, ehrenamtliche Vereine und Initiativen bei ihrer praktischen Arbeit entlasten oder gezielt Fördermittel für die Region einwerben.

TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel
Mit „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ hat die Kulturstiftung des Bundes ein Programm initiiert, das ländliche Regionen in ganz Deutschland dabei unterstützt, ihre Kulturinstitutionen für neue Aufgaben zu öffnen. TRAFO fördert langfristige Veränderungsprozesse öffentlicher Kultureinrichtungen, die auf eine gesellschaftliche Herausforderung in ihrer Region reagieren und ein neues Selbstverständnis ihrer Aufgaben entwickeln möchten. Das Programm will dazu beitragen, die Bedeutung der Kultur vor Ort in der öffentlichen Wahrnehmung und die kulturpolitischen Strukturen in den Kommunen und Landkreisen dauerhaft zu stärken.

Die Kulturstiftung des Bundes stellt für TRAFO insgesamt Mittel in Höhe von 22,8 Millionen Euro bereit. Vonseiten der Ministerien, Landkreise und Kommunen erhalten die beteiligten Regionen eine Kofinanzierung. Darüber hinaus stellen sie Personal der Kommunal- oder Kreisverwaltungen zur Mitarbeit in den TRAFO-Projekten frei.

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