S-Chorverband

Aktuell

Landesmusikverband Baden-Württemberg sucht Geschäftsführer (m/w/i)

Der Landesmusikverband (LMV) und die Landesmusikjugend (LMJ) Baden-Württemberg e.V. suchen für ihre Geschäftsstelle in Stuttgart zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Geschäftsführer (w/m/i).

Der Landesmusikverband ist der Dachverband von drei Chor- und sieben Instrumentalverbänden in Baden-Württemberg und vertritt die gemeinsamen Interessen von rund 1 Mio. musikbegeisterte Menschen aus rund 6.500 Vereinen. Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an
TVL.

Aufgabenbereiche

  • Vorbereitung und Unterstützung des Präsidiums bei der politischen Interessenvertretung
  • Persönlicher Referent (w/m/i) des Präsidenten und des Vorsitzenden der LMJ
  • Zuschusswesen der Mitgliedsverbände: Vergabe der Landesmittel für die Amateurmusik in
    Baden-Württemberg
  • Finanzmanagement von LMV und LMJ (Rechnungsbearbeitung, Buchhaltungsvorbereitung,
    Projektfinanz- und Haushaltsplanung)
  • Sitzungsvorbereitungen der Gremien und Arbeitskreise und Umsetzung der Beschlüsse
  • Dienstleistungsservice für die Mitgliedsverbände
  • Koordination gemeinsamer Projekte / Programme mit öffentlichen und anderen Partnern
  • Vertretung des LMV und der LMJ in Sitzungen mit Partnern und anderen Institutionen
  • Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
  • Veranstaltungsmanagement

Voraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (vorzugsweise Kulturmanagement / allgemeine
    Verwaltung)
  • Kenntnisse bildungs- und kulturpolitischer Zusammenhänge in Baden-Württemberg
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit, Kommunikationsvermögen und Belastbarkeit
  • Organisationstalent, Verhandlungsgeschick und gute schriftliche Ausdrucksweise
  • Kenntnisse in Projektmanagement
  • Erfahrungen mit öffentlichem Haushaltsrecht und Zuschusswesen
  • Erfahrungen in der kulturellen Projekt- und Veranstaltungsorganisation

Die üblichen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 02.11.2018 per Mail an:
info@landesmusikverband-bw.de.


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Zeitschrift SINGEN 09/2018 Kurzfassung

Demokratie leben

Der Verein – ein Begriff, mit dem fast jeder in Deutschland aufgewachsen ist. Die Assoziationen, die damit einhergehen, sind sehr unterschiedlich belegt. Gerade als Vereinsfunktionär denkt man dabei oft erst an Vorstand und Sitzungen, manche denken auch an ein etwas angestaubtes Modell. Doch hinter dem Prinzip „Verein“ verbirgt sich so viel mehr. Verein ist ein urdemokratisches Gebilde, das die Gesellschaft bis heute prägt und formt.

Bundespräsident a.D. Christian Wulff spricht in einem Interview auf den Seiten 06 und 07 über seine ersten Monate als Präsident des Deutschen Chorverbandes und darüber, wie er die Rolle der Vereine im Deutschen Chorverband,aber auch in der Gesellschaft sieht.
Die Frage „Warum die Gesellschaft Vereine braucht“, beantwortet Prof. Dr. Klie auf den Seiten 08 und 09. Dass Vereinsarbeit soziale Kompetenzen voraussetzt und die Aufgaben gesellschaftliche Verantwortung über das reine Singen hinaus gehen, davon handeln die Artikel auf den Seiten 10 und 11, sowie 16 und 17.

 

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Fachtag Kindeswohl und Prävention im Verein am 6. Oktober in Pforzheim

Der Badische Chorverband lädt ein zum „Fachtag Kindeswohl und Prävention im Verein“, der sich an alle richtet, die mit Kindern und Jugendlichen zusammen im Verein arbeiten. Das Wohlergehen der anvertrauten Kinder und Jugendlichen ist eine Herzensangelegenheit
aller Chöre. Die Neufassung des Bundeskinderschutzgesetzes und Berichte von sexualisierter Gewalt in Vereinen lassen da jedoch Ängste aufkommen und formale Barrieren wachsen. Im Fachtag „Kindeswohl und Prävention im Chor-Verein“ werden die rechtlichen Grundlagen
vorgestellt und der Umgang in den Chorverbänden damit diskutiert. Den Schwerpunkt bilden die Entwicklung und praktische Umsetzung von Schutzkonzepten zur Prävention vor sexualisierter Gewalt in Vereinen. Hierzu gehören auch Hilfestellungen zum Umgang im Verdachtsfall.
Termin:
Samstag, 06. Oktober 2018, 09:00 bis ca. 13:00 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung auf der Internetseite des BCV.


Vocals on Air am 2. August mit Unduzo, Slix & The Real Group

Ihr Song „Spürt ihr es im Bauch?“ wurde zum Ohrwurm des Deutschen Chorwettbewerbes in Freiburg. Die A-cappella-Formation Unduzo hat mit dem Song das Gefühl vertont, das Musik erzeugt und unterstützt damit ein Projekt zur Förderung von geflüchteten Kindern durch Musik. Sänger Richard Leisegang stellt  den Song in der Sendung vor.

Sie kommen aus Berlin, Dresden, Leipzig und Halle und agieren musikalisch national und international bei Festivals. Die Rede ist von Slixs, die ihren musikalischen Stil selbst selbst als „Vocal Bastard“ bezeichnen. In der neuesten Sendung von Vocals On Air stellen sie sich vor. Ihre neueste CD „Quer Bach 2“ hat Redakteurin Daniela Bartels gehört.

Aktuell ist die schwedische Vocal Band „The Real Group“ auf Sommertournee. Bei ihrem Auftritt im Rahmen von „Musik auf Schloss Filseck e.V.“ hat Redakteurin Katrin Heimsch das preisgekrönte Ensemble für Vocals On Air getroffen.

Moderator Holger Frank Heimsch begrüßt in der ersten August-Sendung zudem Dieter Falk, Komponist und Chorcoach, der Chöre aus ganz Deutschland für den Wettbewerb „Nacht der Chöre“ sucht und Nikolai Ott, stellv. Vorsitzender der Chorjugend im Schwäbischen Chorverband, der ein Crowdfunding-Projekt mit Werken von „Komponisten aus Württemberg“ initiiert hat.

Die aktuelle Sendung auf Schwabenwelle.de könnt Ihr live am 02. August 2018 um 18 Uhr hören.

Vocals on Air zum Nachhören

Ihr habt Vocals on Air verpasst? Die interessantesten Beiträge stellen wir nach Themen sortiert auf unserem Soundcloud-Sender ein.

Die folgende Sendung läuft dann am 16. August 2018


Vergessene Chormusik aus Württemberg ermöglichen

Der Schwäbische Chorverband (SCV) möchte mit einem aktuellen Buch und CD-Projekt Chormusik wieder bekannter machen, die Komponisten in Württemberg geschaffen haben. Um dieses Projekt zu realisieren hat der Verband eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform startnext initiiert. In dieser Kampagne das Projekt bereits mit kleinen Geldbeträgen unterstützt werden. Die Unterstützer können aus einer Liste für ihre Unterstützung ein Dankeschön wählen.

Die Hofkapellen, Kirchen- und Stadtmusiker des Herzogtums Württemberg waren vor allem im 17. und 18. Jahrhundert äußerst produktiv. Es finden sich darunter zahlreiche Komponisten, deren Kompositionen zu ihrer Zeit in Europa sehr gefragt waren. Leider sind sie, im Gegenteil zu Nord- und Mitteldeutschland, wenig erforscht und es liegen kaum Aufnahmen vor, was dieses Projekt ändern möchte.

Partner des Projektes ist die Gesellschaft für Musikgeschichte in Baden-Württemberg, die die unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Bayreuthe die wissenschaftliche Expertise ihrer Mitglieder einbringt. Mit dem Helbling-Verlag wirkt ein international aufgestellter Musikverlag als Partner mit, der für eine hochwertige und professionelle Produktion des Buches und der CD garantiert.

Das Crowdfunding läuft bis zum 28. August und ist hier zu finden: www.startnext.com/komponisten-wuerttemberg

Projekt unterstützen


Förderprogramm Klimaschutz-Plus fördert energetische Sanierung

Im Rahmen des Förderprogramm Klimaschutz-Plus des Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft werden auch energetische Sanierungsmaßnahmen von Vereinen an ihren Immobilien gefördert. Neben einer Investitionsberatung bietet das Programm neu auch Beratungsförderung. Weitere Informationen zum Programm auf der Klimaschutz-Plus Webseite.


Dritte Runde im Förderprogramm der Landesmusikjugend

Die Landesmusikjugend schreibt eine neue Runde im Förderprogramm Vereinsmanagement aus. Mit dem Förderprogramm fördert die LMJ die Teilnahme Jugendlicher bis 27 Jahre an einem Seminar aus dem Programm „Mitspiele in der Zukunft“. Die Förderung beträgt 150 € je Seminar, so dass ein Eigenanteil in Höhe von 30 € verbleibt.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Landesmusikjugend. Bewerbungsschluss ist der 7.9.18


Chorverbandsmitglieder erhalten besondere Konditionen in den Jugendherbergen in Baden-Württemberg

Foto: DJH

Mit rund 500 Häusern in Deutschland ist das Jugendherbergswerk der größte Anbieter von Gruppenunterkünften. Und viele von ihnen sind speziell auf Musikgruppen ausgerichtet. Mitglieder im Schwäbischen Chorverband profitieren nun von besonderen Konditionen in Baden-Württemberg.

Für viele Chöre ist die Chorfreizeit oder das Probenwochenende einer der Höhepunkte des Jahres. Gemeinsam einige Tage singen, feiern, Zeit verbringen. Für das Organisationsteam hingegen ist es eine große Herausforderung. Wo soll es hingehen? Wie können wir günstig aber gut übernachten? Gibt es dort auch geeignete Probenmöglichkeiten? Zahlreiche Fragen, die sich jedes Jahr neu stellen.

Die 48 Jugendherbergen in Baden-Württemberg wurden in den vergangenen Jahren zunehmend modernisiert und es haben sich eigene Profile ausgebildet. Es gibt einzelne Jugendherbergen, die besonders geeignet für Musikgruppen sind. Doch auch die meisten anderen Jugendherbergen bieten neben Gastfreundschaft Räumlichkeiten zum Proben. Und die Herbergsleitungen der Jugendherbergen sind ideale Ansprechpartner für das Rahmenprogramm vor Ort.

Rahmenvertrag

Der Schwäbische Chorverband hat nun mit dem DJH-Landesverband Baden-Württemberg e.V. einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Durch diesen profitieren die Mitglieder des Schwäbischen Chorverbandes mehrfach bei der Nutzung der Jugendherbergen. Ein entscheidender Vorteil ist, dass der Schwäbische Chorverband selbst Mitglied im Jugendherbergswerk ist. Dadurch können alle Verbandsmitglieder die Einrichtungen nutzen, ohne selbst Mitglied zu werden. Vor der Nutzung muss lediglich beim Chorverband ein Mitgliedsausweis leihweise angefordert werden.

Im Rahmenvertrag konnte der Schwäbische Chorverband für seine Vereine verbindliche Pauschaltarife festlegen. Die Pauschaltarife sind gestaffelt in fünf Preisgruppen. Sie enthalten jeweils eine Übernachtung mit Vollpension im Mehrbettzimmer sowie täglich Kaffee und Kuchen bzw. einen Obstkorb.

Die Übersicht der Pauschalen, und wo welche gilt, findet sich hier.

Um die Pauschalen zu erhalten, ist es wichtig, bei der Buchung in der Jugendherberge auf die Mitgliedschaft im Schwäbischen
Chorverband hinzuweisen.

Vielreiser werden belohnt

Mit der neuen Vereinbarung lohnt es sich jetzt für die Vereine im Chorverband noch mehr, häufig in Jugendherbergen zu reisen.
Denn die Vereinbarung enthält auch ein Rückvergütungsmodell. Dies funktioniert ähnlich wie ein Treueprogramm. Wenn alle Vereine im SCV gemeinsam über 2.000 Übernachtungen pro Jahr schaffen, erhalten Vereine einen Gutschein in Höhe von 1-3 % des Pauschalpreises. Bei einer Chorreise mit 40 Chormitgliedern und drei Übernachtungen kommen dabei rund 50 bis 150 € zusammen. Die Gutschrift erhalten die Vereine am Ende des Jahres als Gutschein.


Zeitschrift SINGEN 07.08/2018 Kurzfassung

Das Zusammenspiel von Lehren und Lernen

Singen im Chor macht Spaß, macht aber noch mehr Spaß, wenn die Rahmenbedingungen passen. Gut ausgebildete Chorleiterinnen und Chorleiter mit dem richtigen Knowhow leiten die Sängerinnen und Sänger an, motivieren und schulen die Stimme. Benjamin Hartmann stellt grundsätzliche Methoden der Probenpädagogik vor. Auf die unterschiedlichen Aspekte des Einsingens geht Tabea Raidt ein. Im Interview mit Logopäding Eleonore Pernecker geht Nora-Henriette Friedel auf den Seiten 14 und 15 auf die Vielfältigkeit der jungen Stimme ein.

 

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Workshop „Skandinavische Chormusik“ beim Stimmtag

Der „nordische Ton“, eine klangsinnige wie feinfühlige Harmonik und eingängige Melodien sorgen für die enorme Beliebtheit skandinavischer Chormusik. Im Workshop wird unterschiedliche Literatur vorgestellt, exemplarisch arbeiten wir an Klang und Aussprache, Dissonanzbehandlung und Gestaltung – unter anderem anhand des Bandes „I Himmelen“ (Edition Peters).

Der Stimmtag findet am 10. November in Ludwigsburg statt. Weitere Informationen und Anmeldung hier.


Noch Plätze frei: Singpatenausbildung in Ötigheim startet im Juni!

Die Stiftung „Singen mit Kindern“ bietet ab Juni 2018 wieder eine kostenlose Singpatenausbildung an. In Ötigheim werden an vier Vormittagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer geschult, mit Kindern zu singen.

Für wen ist die Singpatenausbildung geeignet?

Zur Ausbildung kann sich jeder anmelden, der Freude am Singen mit Kindern hat und die musikpädagogische Arbeit von Kindertageseinrichtungen durch ein Ehrenamt unterstützen möchte. weiterlesen »


Zeitschrift SINGEN 06/2018 Kurzfassung

Zusammen arbeiten – zusammen wirken

Eine gute Zusammenarbeit erleichtert nicht nur das Leben, sondern auch den Verbands- und Vereinsalltag. Vor zehn Jahren wurde aus diesem Grund der Landesmusikverband ge-
gründet. SCV-Präsident Jörg Schmidt unterhält sich zu diesem Thema mit Christoph Palm,
dem Präsidenten des Landesmusikverbandes auf den Seiten 06 und 07. Die Ergebnisse des Chorverbandstags am 6. Mai in Heilbronn finden sich auf den Seiten 10 bis 12. Im Artikel „Singen kennt keine sprachlichen Grenzen“ wirft Annette Mangold einen Blick auf das Fortbildungsprogramm des SCV im frühkindlichen Bereich auf den Seiten 14 und 15.

 

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Zeitschrift SINGEN 05/2018 Kurzfassung

 

Chorfest Heilbronn 2019

Noch 12 Monate, dann ist es soweit. Das 41. Chorfest des Schwäbischen Chorverbandes bringt Heilbronn zum Klingen. Auf den Seiten 06 bis 09 gibt es einen kleinen Rückblick, wie sich Chorfeste im Laufe der Jahre entwickelt haben. Einen Ablaufplan für das Chorfest vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 gibt es auf Seite 10. Welche Langzeitwirkungen ein erfolgreiches Chorfest auf eine Stadt und auch deren Vereine und Verbände haben kann untersuchen wir auf den Seiten 14 und 15.

 

 

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Chorverbandstag des SCV bereitet in Heilbronn den Weg zum Chorfest 2019

Am 6. Mai kamen ab 13:30 Uhr im Wilhelm-Maybach-Saal im Konzert- und Kulturzentrum Harmonie die Vertreter von rund 1.600 Vereinen des Schwäbischen Chorverbandes zum Chorverbandstag zusammen. Bei dieser wichtigsten Mitgliederversammlung des Verbandes wurde über die zukünftige Ausrichtung des Verbandes diskutiert und durch Wahlen, eine Satzungsänderung und der Umstrukturierung der Beitragsordnung gemeinsam der Kurs der nächsten Jahre festgelegt.

Der Schwäbische Chorverband und Heilbronn – diese beiden verbindet schon lange eine gemeinsame und sehr erfolgreiche Geschichte. Nach 2009 wird der Schwäbische Chorverband vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 sein Chorfest auf dem Gelände der Bundesgartenschau und der Heilbronner Innenstadt feiern. Die Vorbereitungen für diese Großveranstaltung laufen bereits auf Hochtouren und so haben an diesem Samstag auch die Vertreter der Vereine im Schwäbischen Chorverband bereits dieses Jahr einen ersten Blick auf die zukünftigen Veranstaltungsorte erhalten. Am Vormittag führte Michaela Ruof im Rahmen eines Workshops über das Gelände der Bundesgartenschau, auch die Auftrittsorte in der Innenstadt wurden aufgesucht. Mit voraussichtlich über 10.000 Sängerinnen und Sängern wird der Chorverband 2019 in Kooperation mit der Stadt und der Bundesgartenschau Heilbronn zum Klingen bringen.

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Ministerium fördert herausragende Mädchen- und Knabenchöre

Kunststaatssekretärin Petra Olschowski: „Mit dem Förderpro-gramm wollen wir die kulturelle Arbeit mit Kindern und Jugendli-chen stärken“
„Singen ist für viele Kinder der Einstieg in die Musik. Neben der musikalischen und stimmlichen Bildung geht es auch um die gemeinsame und gemeinschaftsbil-dende Freude am Musizieren. Das stärkt zugleich die sozialen Kompetenzen der jungen Sängerinnen und Sänger. Mit unserem Förderprogramm wollen wir die be-reits heute vielerorts hervorragende gesangliche und musikalische Chorausbil-dung der Kinder und Jugendlichen im Land weiter stärken“, sagte Petra Ol-schowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst am Samstag (5. Mai) in Stuttgart.

Mit insgesamt 180.000 Euro fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Jahr 2018 herausragende Mädchen- und Knabenchöre. Interes-sierte Chöre mit einem klassischen und geistlichen Repertoire können sich noch bis zum 31. Mai 2018 bewerben.
Weitere Informationen

Die geförderten Chöre erhalten unter anderem Finanzmittel, um Veranstaltungen durchzuführen sowie Gesangsunterricht und Stimmbildung der Chormitglieder durch qualifizierte Gesangspädagogen zu ermöglichen.
Weitere Informationen finden sich hier.


Chöre im Fokus der Forschung – Sängermuseum Feuchtwangen wird zum An-Institut erhoben

Auszeichnung für das Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens: Es wurde zum „An-Institut“ der Universität Würzburg erhoben. Altbundespräsident Christian Wulff nahm die Urkunde bei einer Feier entgegen.

Im Deutschen Chorverband sind mehr als eine Million Mitglieder aus rund 15.500 Chören organisiert. Präsident des Verbands ist ein prominenter Mann: Christian Wulff, Bundespräsident a.D., wurde im Februar 2018 in diese Funktion gewählt. In seinem neuen Amt war er nun an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) zu Gast. Hier bekam Wulff am 10. April 2018 von Universitätspräsident Alfred Forchel eine Urkunde überreicht. Sie besagt: Das Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens mit Sitz in Feuchtwangen hat von nun an die Befugnis, die Bezeichnung „an der Universität Würzburg“ zu führen. Wulff ist auch Vorsitzender der Stiftung, die das Forschungszentrum trägt.

Die Ehrenbezeichnung als „An-Institut“ vergibt die JMU an Einrichtungen, die eng mit ihr kooperieren und den Nachweis erbracht haben, dass sie wissenschaftlich arbeiten – etwa indem sie wissenschaftliche Projekte und Publikationen vorweisen können. Insgesamt sechs An-Institute gibt es bislang. „Das neue An-Institut für Chorforschung ist das erste dieser Art weltweit“, so Präsident Forchel. Er freue sich sehr, dass die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Chorverband, dem Fränkischen Sängerbund und der Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens stets konstruktiv und zielführend verlaufen sei.

Was die Chorforschung leisten sollte

„An die Arbeit des Forschungszentrums habe ich große Erwartungen“, so Wulff bei der feierlichen Urkundenverleihung im Senatssaal der JMU. Er erhoffe sich zum Beispiel Antworten auf die Fragen, wie man verstärkt Kinder und Jugendliche in die Chöre bringen und das Chorwesen in Deutschland erhalten könne. Eine weitere Aufgabe sei es, die Bedeutung zu erforschen, die deutschen Chören und Liedern im Ausland zukommt.

Für die Gesellschaft sei die Arbeit der Chöre sehr bedeutsam: „Singen reduziert Stresshormone und kurbelt Glückshormone an. Es ist eines der wirksamsten Mittel gegen Einsamkeit –denn in Chören kommen die Menschen zusammen, und das ist im Zeitalter der Digitalisierung von noch viel größerer Bedeutung als früher“, sagte Wulff. Auch der Integration könne das Singen dienlich sein: Es gebe inzwischen Begegnungschöre, in denen gemeinsam mit Geflüchteten Lieder aus deren Heimat und deutsche Lieder gesungen werden.

Lange Tradition der Chorforschung

Leiter des Forschungszentrums ist Professor Friedhelm Brusniak, der seit 1999 den Lehrstuhl für Musikpädagogik an der JMU innehat. Das Forschungszentrum steht in einer langen Tradition: Schon seit 1925 verfügte das Deutsche Sängermuseum in Nürnberg über eine Forschungsstelle. Das Museum wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, sein Nachfolger entstand in Feuchtwangen. Im dortigen Sängermuseum ließ Brusniak ab 1989 die Forschungstätigkeit wieder aufleben.

„Die Chorforschung befasst sich mit historischen, psychologischen, soziologischen und pädagogischen Fragen“, so Brusniak. „Dabei muss sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Blick behalten“, ergänzte er. Aktuell arbeite man mit Fachleuten aus aller Welt an einem „Lexikon des Chors“. Es werde voraussichtlich 2019 erscheinen. Fachtagungen, die das Forschungszentrum mitveranstaltet, fänden demnächst in Estland, Österreich und Luxemburg statt: „Wir müssen uns international und interkulturell aufstellen“, sagte Brusniak.

Forschung am Bestand des Sängermuseums

Zu den Forschungsobjekten des Zentrums gehören auch Stücke aus dem Sängermuseum. Dieses besaß vor dem Krieg rund 30.000 Exponate, von denen heute noch etwa 3.000 erhalten sind. Darunter sind die ältesten Chorzeitschriften der Welt. Sie stammen aus dem 19. Jahrhundert. Einige wertvolle Stücke aus der Sammlung wurden bei der Feier im Senatssaal präsentiert. Alexander Arlt, Museums- und Archivleiter in Feuchtwangen, zeigte mehrere Autographen – Schriften oder Partituren, eigenhändig niedergeschrieben von Friedrich Schiller, Robert Schumann oder Franz Schubert. Oder ein Notenblatt mit dem Serapions-Walzer, der erst vor kurzem E. T. A. Hoffmann zugeordnet werden konnte. Eine Forschungsfrage hierzu ist, woher die Schriften stammen und auf welchem Weg sie ins Sängermuseum gekommen sind.

Viele dieser Materialien sind bislang nicht digitalisiert, das Papier ist teils vom Säurefraß bedroht. Hier kommt die Universitätsbibliothek Würzburg als Partner des Forschungszentrums ins Spiel: Sie hat die Aufgabe übernommen, die historischen Stücke in ihrem Digitalisierungszentrum zu bearbeiten und sie damit dauerhaft der Nachwelt und der Forschung zur Verfügung zu stellen, sagte Bibliotheksleiter Dr. Hans-Günter Schmidt.

Leitungsgremium des Forschungszentrums

Getragen wird das Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens von der „Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens“. Diese private Stiftung mit Sitz in Feuchtwangen trägt außerdem das Sängermuseum und das Archiv des Chorwesens.

Das Forschungszentrum wird von einem Lenkungsausschuss geleitet, dem Professor Brusniak vorsitzt. Weitere Mitglieder sind Christian Wulff, JMU-Vizepräsident Wolfgang Riedel, die JMU-Professoren Ulrich Konrad (Musikwissenschaft) und Peter Hoeres (Geschichte), Hans-Günter Schmidt, Leiter der Würzburger Universitätsbibliothek, Peter Jacobi, Präsident des Fränkischen Sängerbundes, und Stiftungsratsmitglied Herbert Meier.


Neue Logos für den SCV

Ein Logo ist ein Aushängeschild, meist das erste, was jemand von einer Firma, einem Verband oder einem Verein sieht. Es prägt die Außendarstellung und erhöht den Wiedererkennungswert. Ein Logo soll aber eben auch ausdrücken, was sich hinter ihm verbirgt, daher ist eine Anpassung manchmal nötig.

Das Logo des Schwäbischen Chorverbandes sowie der Chorjugend und des Silcher-Museums wir wir es heute kennen, wurde zum 1. Januar 2007 eingeführt. Damals prägte noch „Schwäbischer Sängerbund“ das Logo, doch die Form und vor allem die neu gewählte Farbe orange, lösten das rot-schwarze Logo des SSB ab. Auf dem Chorverbandstag 2008 wurde dann nach dem Logo auch der Name geändert. Aus dem Schwäbischen Sängerbund wurde der Schwäbische Chorverband. Seitdem steht das eckige Logo für den Schwäbischen Chorverband und seine Ausrichtung als Dienstleister und Fachverband für seine Vereine. Deshalb ruht der Schriftzug auf den drei wichtigen Säulen der Verbandsarbeit: Singen und Stimme, Chorpraxis und Vereinsführung.

An diesem guten Grundsatz hat sich auch 2018 nichts geändert. Der Schwäbische Chorveband ist für seine Vereine und Chöre auch weiterhin der erste Ansprechpartner, wenn es um Vereinsführung, Chorpraxis und Stimme geht.

Seit dem 1. April 2018 gibt es ein neues Logo. Kein komplett neues, aber eben ein Facelifting, das der heutigen Zeit angepasst
ist. Die Farbe ist geblieben, der Name auch. Auch ruht der Schwäbische Chorverband wie bisher auf seinen drei Säulen.


Chorleiterlehrgang in Beijing

Auf Vermittlung des internationalen Volkskulturkreises e.V. ist Nikolai Ott, stellv. Vorsitzender der Chorjugend und Mitglied im Musikbeirat, derzeit in Beijing. Dort coacht er Schulchöre und die Chorleiter in ihrer Arbeit. Die Literatur reicht von bekannten Europäischen Chorschlagern wie Faurés „Cantique de Jean Racine“ oder Mendelssohns „Hebe deine Augen auf“ bis hin zu traditioneller Chinesischer Musik, die in einer Art Tabulatur notiert wird. Der Besuch in China ist aus einem inhaltlichen Austausch mit dem Volkskulturkreis entstanden. Der Volkskulturkreis veranstaltet Ende Juni das Wold Junior Student Art Festival in Stuttgart.


„Wir singen Jazz/Pop“ beim Stimmtag

Nebst Erklärungen über die Unterschiede zwischen der klassischen Gesangstechnik und der Populären Stimmtechnik gibt es viel Praktisches zu erleben in gemeinsamen Übungen und Circlesongs.

Zielgruppe Workshop
Jeder der Vorurteile aus dem Weg räumen will über nicht klassische Stimmt chniken, der neugierig ist auf was es noch so gibt, freude an der Stimme zu erleben ohne „Leistungen“ erbingen zu müssen.

Dozentin: Reinette Zijtveld-Lustig

Anmeldung


Stimmbildung für Frauenstimmen beim Stimmtag

In diesem 30minütigen Workshop beschäftigen wir uns mit dem richtigen Stand, der Atemführung und der Verbindung zwischen Körper und Stimme. Dazu werden wir mehrere Übungen zusammen durchführen, die Sie dann auch zu Hause weiter üben können.
Ein ganz wichtiger und zentraler Punkt beim Chor- und Ensemblesingen ist das entspannte und gesunde Singen, sodass nicht schon nach kurzer Zeit Beschwerden, wie zum Beispiel Heiserkeit, auftreten. Hierfür werde ich Ihnen ein paar Übungen zeigen, die sich mit dem Körpergefühl und der Entspannung der angestrengten Muskeln befassen.

Dozentin: Julia Werner

Weitere Informationen und Anmeldung zum Stimmtag.


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